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Ein Roboter, abgeleitet vom tschechischen Wort für Zwangsdienst "robota", ist eine automatische, programmierbare Fertigungsmaschine bzw. eine Maschine, deren Gestalt menschenähnlich ist und die automatisch Bewegungen ausführen kann.

Hintergrund[]

Roboter sind Maschinen zur Erweiterung von menschlicher Handlungsfähigkeit. Sie bestehen aus mechatronischen Komponenten und Steuerfunktionen.

1973 wurde der erste lebensgroße humanoide Roboter der Welt, Wabot-1, entwickelt. Wabot 1 kann auf Japanisch kommunizieren, laufen, greifen und Gegenstände transportieren. 1985 wurde Wabot 2 entwickelt, der Orgel spielen kann.

Roboterarten[]

  • Autonome mobile Roboter
    Roboter, die sich in ihrer Umgebung selbstständig bewegen und agieren können
  • Industrieroboter
    Ein Industrieroboter ist eine universelle, programmierbare Maschine zur Handhabung, Montage oder Bearbeitung von Werkstücken.
  • Serviceroboter
    Roboter, die Dienstleistungen für den Menschen erbringen.
  • Erkundungsroboter
    Roboter, die an Orten operieren, die für den Menschen (lebens-)gefährlich oder unzugänglich sind und zumeist ferngesteuert operieren.
  • Entschärfungsroboter
    Mobile Einheiten, die zum Aufspüren, Entschärfen oder Sprengen von Bomben oder Minen eingesetzt werden.
  • Kampfroboter: Roboter, die zur reinen Selbstverteidigung als auch zum aktiven Angriff auf Ziele Waffen mit sich tragen.

In jüngster Zeit arbeitet man an Robotern, die Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen helfen sollen.

Roboter in der Populärkultur[]

In der Trivialliteratur der 30er Jahre wurden Roboter als "verrückte Maschinenmonster" dargestellt, die sich gewaltsam gegen ihre Schöpfer wenden oder gar versuchen, die Menschheit zu versklaven oder zu vernichten.

Der russisch-amerikanische Science-Fiction-Schriftsteller Isaac Asimov (1920-1992) verfasste von 1939 bis 1977 Geschichten über Roboter, die menschenähnliche Erscheinung haben und Handlungsregeln ausführen. Er vertrat die Auffassung, dass Roboter durchaus nützlich für die Menschheit sein können. Isaac Asimov entwarf dafür die drei Gesetze der Robotik:

  • Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Mensch zu Schaden kommt.
  • Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen, es sei denn, dies gerät im Konflikt mit dem ersten Gesetz.
  • Ein Roboter muss seine Existenz bewahren, es sei denn, es gerät im Konflikt mit dem ersten und dem zweiten Gesetz.

In der Science-Fiction-Literatur und auch in diversen ScienceFiction- und Horrorfilmen wird thematisiert, dass Roboter durchaus zu einer Gefahr für die menschliche Rasse werden können, wie bei den "Terminator"-Filmen. Es wird auch des Öfteren beschrieben, dass Roboter den Menschen mal so ähnlich werden können, dass man sie nicht leicht entdecken kann, wie bei "Blade Runner". Doch in vielen Filmen und Serien werden Roboter bzw. Androiden auch durchaus positiv porträtiert, wie in "Star Trek" und "Star Wars".

Es entstanden Begriffe zum Thema Roboter, die in der Science-Fiction-Literatur und –Filmen allgemeinen Gebrauch finden:

  • Humanoider Roboter: Roboter, deren Körperbau der menschlichen Gestalt nachempfunden ist.
  • Androide: Roboter, die wie Menschen täuschend ähnlich aussehen und auch sich menschenähnlich verhalten.
  • Cyborg: Ein Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine.
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