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Sirius ist ein 1944 erschienener Science-Fiction-Roman von Olaf Stapledon. Die deutsche Ausgabe erschien 1975 im Heyne Verlag in der Übersetzung von Ilse Pauli.

Handlung Bearbeiten

Professor Thomas Trelone schafft es nach jahrzehntelanger Forschungen und Experimente einen Hund zu züchten, dessen Intelligenzquotient dem des Menschen entspricht. Der Hund erhält den Namen Sirius und soll die gleiche Erziehung wie die Kinder des Ehepaars Trelone genießen.

So geschieht es, dass Sirius, der Menschenhund, nicht wie ein Haustier, sondern wie ein Kind der Familie lebt. Vor allem entwickelt sich zwischen Sirius und der kleinen Plaxy eine besondere Freundschaft. Doch Sirius leidet darunter, dass er nicht alles tun kann, was für Menschen völlig selbstverständlich ist, wie Bücher lesen und das Schreiben.

Im Laufe der Zeit befindet sich Sirius im Widerstreit zwischen seiner menschlichen und seiner tierischen Natur. Sirius merkt immer mehr, dass er weder ein richtiger Hund noch ein Mensch ist.

Trivia Bearbeiten

Originaltitel und Name des Titelprotagonisten Sirius leitet sich vom Stern Sirius ab.

Sirius ist als Doppelsternsystem des Sternbildes "Großer Hund" das südlichste sichtbare Himmelsobjekt des Wintersechsecks. Er wird auch Hundsstern, Aschere oder Canicula genannt.